Pech in Deodoro/ Rio

Olympia: Kettenriss holte Fumic aus allen Träumen


Manuel Fumic im Olympia-Rennen von London 2012, in dem er den 7. Platz belegte.| Foto: Cor Vos

21.08.2016  |  Rio de Janeiro (dpa) - Die deutschen Mountainbiker Manuel Fumic und Moritz Milatz haben zum Abschluss der Rad-Wettbewerbe in Rio de Janeiro keine Rolle im Rennen um die Medaillen gespielt.

Beim Olympiasieg des Schweizers Nino Schurter kam der ambitionierte Stuttgarter Fumic mit einem Rückstand von 4:11 Minuten als 13. ins Ziel, der Freiburger Milatz fuhr 9:46 Minuten zurück auf Platz 28. Silber holte London-Champion Jaroslav Kulhavy aus Tschechien, Bronze ging an den Spanier Carlos Coloma Nicolas.

"Mir ist gleich in der ersten Runde die Kette gerissen. Da war nicht mehr drin", sagte Fumic. Auch der slowakische Straßenrad-Weltmeister Peter Sagan spielte nach zwei Defekten keine Rolle und wurde überrundet.

Einen Tag zuvor hatte die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin Sabine Spitz, von Knieproblemen geplagt, Platz 19 in ihrem letzten Cross-Country-Rennen der Karriere belegt. Mit nur zwei Rio-Medaillen (Gold und Bronze auf der Bahn durch Kristina Vogel im Sprint und Vogel/Miriam Welte im Teamsprint) schnitt der Bund Deutscher Radfahrer bei Olympia damit so schlecht ab wie zuletzt 1996.

Fumic war bei seinen letzten Olympischen Spielen durchaus mit der Hoffnung angetreten, im Mountain Bike Centre von Deodoro die Weltspitze zu ärgern. "Mich mit einer Medaille zu verabschieden, das wäre ein Traum", hatte der 34-Jährige gesagt. Den machte der Kettenriss zunichte! 

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